Content Management System CMS

Ein CMS (Content Management System) ist die Basis jeder modernen Webseite, und eine Webseite ist die Basis jedes Unternehmens.

Entsprechend wichtig ist es, die richtige Wahl zu treffen!

Die zentrale Frage ist: Was wollen Sie mit der Webseite erreichen?

Es gilt zwischen verschiedenen Fällen zu unterscheiden. Die drei aufgelisteten Fälle haben direkte Implikationen auf die Wahl des CMS und des Hostings, also dem Ort, wo die Webseite lebt.



Ich arbeite ausschliesslich mit open source CMS. Die 3 Varianten haben ihr spezielles Einsatzgebiet und sind meine Favoriten.



Webseite zu Marketing Zwecken oder zur Bildung von Communities

Bei Webseiten, die reinen Marketingzwecken dienen, wo also ein Produkt oder eine Dienstleistung beworben wird, gibt es eigentlich nur eine sinnvolle Wahl für das CMS und die ist WordPress!

Das Hosting für eine WordPress Webseite zu Marketing Zwecken sollte also die Trends im Marketing und die Effektivität unterstützen. Ein Top Hosting Produkt, das ich weiterempfehle, ist die Digital Business Lounge, die speziell für Marketing Zwecke entwickelt und optimiert wurde.

Inhalt/Content wird online immer wichtiger. Daher gilt es, diesen so effizient wie möglich auf einer Webseite erfassen zu können. Wenn die Grundstruktur des CMS aufgesetzt ist, soll es möglich sein, die Erweiterung mit zusätzlichem Inhalt so schnell wie nur möglich umzusetzen. Es soll nicht nur ein/e einzelne/r Mitarbeiter/in eines Unternehmens die Webseite betreuen können, sondern es sollen mehrere gleichzeitig an dieser arbeiten können. Diese sollen mit kleinstmöglichem technischen Wissen schön gestaltete und hochwertige Artikel schreiben und erfassen, so dass diese auf verschiedenen Kanälen publiziert werden können.

WordPress ist sehr verbreitet unter Leuten, die aktiv Marketing betreiben. Daher werden die neuesten Trends zeitnah in Erweiterungen (Plugins) implementiert, und diese können einfach in das System eingebaut werden. Dies ist in der heutigen Zeit des rasanten Wandels essenziell!

Wenn erst Entwickler auf einen neuen Trend im Marketing angesetzt werden müssen, um Erweiterungen für Ihre Webseite zu schreiben, verlieren Sie Zeit und gleichzeitig sind die Kosten hoch.

Im Online Marketing setzt sich die moderne Funnel Technik immer mehr durch. Dafür sind neben der klassischen Webseite (Authority Site genannt) Landing Pages und Sales Pages notwendig. Sie werden meist in eigenen Systemen umgesetzt, da ihre Anforderungen von denen der Authority Webseite abweichen.

Vermeiden Sie bei Webseiten eine zu grosse Abweichung davon, was sich die Benutzer im Internet gewöhnt sind. Standards haben sich eingebürgert, mit denen die Besucher umgehen können. Wenn diese erst lernen müssen, Ihre Webseite zu bedienen, verlieren Sie dadurch unnötigerweise viele der möglichen Kunden.

Über Templates wird das Aussehen und die Funktionalität der Webseite in WordPress gesteuert. Eine grosse Menge vorgefertigter Templates ist verfügbar, die auch ihr spezielles Set an Erweiterungen mitbringen. Selbst solche Templates zu entwickeln ist nur dann sinnvoll, wenn Sie das Design der Webseite zwingend an ein starres CI/CD (Corporate Identity / Corporate Design) anpassen müssen. Falls dies der Fall sein sollte, rate ich dazu, dies wenn immer möglich zu überdenken und dieses an die Möglichkeiten im Web anzupassen. Sie machen sich im Normalfall das Leben mit speziellen Schriften und Designs unnötig schwer und verursachen Kosten.



Webseite mit grossen Volumen an Zugriffen (Advanced Case)

Wenn Webseiten z.B. grosse Events bedienen und 100’000 oder mehr Zugriffe aus der ganzen Welt in Peak-Momenten bewältigen müssen, sind normale Hosting Infrastrukturen nicht mehr geeignet. Auch WordPress kommt dann möglicherweise nicht mehr in Frage.

Handelt es sich um solche Webseiten, kommen sehr wahrscheinlich nur noch die grossen Cloud Anbieter Amazon AWS und Google Cloud für das Hosting in Frage. Diese stellen verteilte Server Farmen weltweit bereit, wo der Load, also das Zugriffsvolumen dynamisch verteilt werden kann. Es wird gemäss den Kostenstrukturen der beiden Tech Giganten auf der Basis von Zugriffen und Zugriffsvolumen verrechnet.

Bei Webseiten, die mit solchen Peaks an Zugriffen umgehen müssen, ist vor allem auf die Optimierungsmöglichkeiten zu achten. Je dynamischer Komponenten in ein CMS eingebunden oder entfernt werden können, desto besser. Es braucht dafür in einer Vorabprüfung praxisnahe Lasttests. Vor allem sollte mit einer weitaus höheren Last getestet werden, als mit derjenigen, die in der Realität angenommen werden muss.

Ich schlage für so eine Webseite Drupal (basierend auf PHP und mit Symfony erweiterbar) oder Django (basierend auf Python) vor. Es gibt aber auch CMS Systeme auf .Net Basis. Es ist meiner Ansicht nach in einem solchen Fall relevant, alles, was überflüssig ist, auszuschliessen oder so zu kapseln, dass Micro Services nur dazu geladen werden, wenn dies auch nötig ist. Dies gilt sowohl für das Backend wie für das Frontend (heute meist in Angular oder React geschrieben).

Folgende Überlegungen sollten in eine Evaluation einfliessen:

• Sind Entwickler für die Erstentwicklung und die Erweiterung am Markt verfügbar und was ist deren Preis?

• Wird das CMS aktiv weiterentwickelt und kann es mit Konkurrenzprodukten mithalten?

• Ist das CMS gut dokumentiert, bzw. existiert eine aktive Entwickler Community?

• Gibt es Möglichkeiten für Support von einem Hersteller, auch wenn das CMS Open Source ist?



Webseite als Online Shop

Für Webshops und eCommerce gibt es je nach Grösse und Ziel verschiedene Möglichkeiten.

Hier ein Vergleich von 15 führenden Plattformen.



Big Commerce

Für einen neuen, grösseren Online Shop, betrieben von einem Händler in der Schweiz, schlage ich als erstes BigCommerce vor. BigCommerce deckt alle klassischen Fälle von Produkten ab.



WooCommerce

Wenn es um den Verkauf klar definierter Produkte geht, kann mit WooCommerce auf der Basis von WordPress ein sauberer und leicht zu wartender Shop aufgebaut werden. Das Hosting kann wie die WordPress Webseite selbst auf dem Hosting Ihrer Wahl gebaut werden. Auch in diesem Fall verwende ich die Digital Business Lounge, die speziell für Marketing Zwecke entwickelt und optimiert wurde.



Drupal Commerce

Wenn für die Webseite Drupal 8 eingesetzt wird, bietet sich das Modul Drupal Commerce an, zu dem auf der Basis von Drupal alle nötigen eCommerce Komponenten als Module zugeschaltet werden können.





WooCommerce, Drupal Commerce als auch BigCommerce bringen die Möglichkeiten für den Verkauf von digitalen wie auch von physischen Produkten mit.



Shopify

Eine interessante Lösung ist zudem Shopify. Shopify ist ein Webshop Builder, also ein System, das Sie bei Shopify.com hosten. Diese Shop Lösung ist vorgefertigt und bereit für den Betrieb.

Das Produkt wird als Abonnement lizenziert. Diese Lösung ist speziell für Betreiber von Shops zum Verkauf physischer Produkte ausserhalb der Schweiz interessant, weil damit die Möglichkeit für Händler besteht, Produkte direkt bei Amazon zu lagern und über Amazon FBA zum Kunden liefern zu lassen.







Was macht ein CMS?

Ein modernes CMS gibt Ihnen die Möglichkeit, Inhalte auf dem Web zu publizieren. Es organisiert diese entsprechend den Anforderungen von Suchmaschinen und Social Media!

Besucher sollen sich auf Ihrer Webseite zurecht finden. Sie sollen diese Besucher auf die richtigen Inhalte lenken können.

Ein CMS ist eine Applikation, die, einfach gesagt, die Aufgabe hat, den Inhalt/Content einer Webseite leicht editierbar zu machen und schön im Web darzustellen. Weiter soll erreicht werden, dass der Inhalt von Leuten, die genau nach Ihrem Inhalt suchen, einfach über die Suchmaschinen gefunden werden kann. In modernen CMS haben Sie die Möglichkeit, fast wie in Microsoft Word Artikel zu erstellen, nur mit dem Unterschied, dass diese dann im Web veröffentlicht werden können.

Ein CMS ist nicht das Gleiche wie ein Website Builder, z.B. Wix, Shopify oder Jimdoo. Bei solchen Lösungen sind nur die wichtigsten Funktionen freigeschaltet und man ist entsprechend limitiert. Zudem hat man nicht die volle Kontrolle über die Webseite und bezahlt eine Abonnement Gebühr für die Verwendung. Für Unternehmen ist dies nur in speziellen Fällen zu empfehlen.





Meine Favoriten



WordPress


WordPress ist in vielen Fällen der Favorit überhaupt. Es braucht triftige Gründe, um sich für eine andere Plattform zu entscheiden.

WordPress ist als Blogsystem gewachsen, wo es in erster Linie darum geht, Artikel zu schreiben und zu publizieren.

Entwickler behaupten, mit WordPress alles machen zu können. Ich bin da allerdings eher skeptisch, wenn es darum geht, das System zu missbrauchen.

WordPress ist nicht dafür geschaffen, Daten zu strukturieren. Es gibt keine klare Form, wie Daten sauber getrennt und in eigenen Feldern untergebracht werden können.

Die Menge an vorgefertigten Themes für die Darstellung ist riesig. Sofern keine triftigen Gründe bestehen, sollte eines dieser Themes ausgewählt und als Basis genützt werden.

Natürlich können auch eigene Themes wie auch Plugins entwickelt werden.

Grössere Anpassungen von bestehenden Themes gestalten sich eher mühsam und können sehr zeitraubend sein, mit ungewissem Ausgang.



Drupal 8


Drupal läuft bei mir seit 4 Jahren einwandfrei und Updates gestalten sich über das Terminal äusserst einfach und sehr stabil. Einmal aufgesetzt ist es ein zuverlässiger Begleiter.

Das Drupal CMS ist auf der Basis von PHP und dem PHP Framework Symfony aufgebaut.

Was ich bei der Entwicklung schätze, ist die grosse Flexibilität und dass alles sehr strukturiert gebaut ist. Dies wurde in der Version 8 im Gegensatz zur Version 7 nochmals optimiert. Die Einführung der Version 8 dauerte relativ lange, weil das System nahezu vollständig überarbeitet wurde, um für die Zukunft bereit zu sein.

Was für einen Einsatz von Drupal spricht, ist, dass in der Version 8 das Symfony Framework zum Ausbau mit PHP Eigenentwicklungen konsequent als Basis verwendet wird. Damit sind dem Ausbau keine Grenzen gesetzt.

Drupal ist als Backend für eine grössere Weblösung zu verstehen, die auch spezielle Anforderungen an das Frontend problemlos zulässt. Damit steht dem Einsatz von Technologien wie Angular oder React nichts im Wege. Genauso können diverse Schnittstellen zu anderen Systemen gebaut werden. Dies können z.B. ERP Systeme oder spezielle Media Bibliotheken sein.

Was gegen den Einsatz spricht, ist, dass die Entwicklergemeinde speziell in der Schweiz nicht sehr gross ist und Entwickler teuer sind.



Django


Django ist eigentlich ein Framework auf der Basis der Programmiersprache Python, bringt aber auch die Möglichkeit mit, ein sehr stabiles und vielseitiges CMS aufzusetzen.

Python wird als Programmiersprache immer wichtiger, und die Entwicklergemeinde wächst stetig. Im Umfeld professioneller und spezieller Weblösungen ist dies sehr relevant. Entwickler stehen genauso wie andere Arbeitnehmer unter Druck, sich nicht mit alten Technologien zu verrennen. Entsprechend werden die Besten sich dem Trend anpassen.

Dies sollte bei der Auswahl sehr genau analysiert werden, wenn es darum geht, ein grösseres System in Betrieb zu nehmen.

Django ist aus meiner Sicht die Alternative zu Drupal 8. Es eröffnet genauso wie Drupal die Möglichkeiten, als Backend komplexe Frontend Lösungen zu beliefern, sowie Schnittstellen zu anderen Systemen bereit zu stellen.

Die Entwicklergemeinde ist gross. Die Preise der Entwickler sind normalerweise tiefer als diejenigen für Drupal Entwickler.





Fazit

Für die meisten Webseiten ist WordPress die richtige Wahl. Je weniger Spezialanforderungen vorgegeben sind, desto performanter ist die Webseite und desto schneller ist sie auch entwickelt. Der Fokus sollte darauf liegen, dass die Webseite den aktuellen Trends im Marketing gerecht wird. Es sollen also beispielsweise Popups für Newsletter Subscriptions und SEO (Search Engine Optimization) integriert werden. Gleichzeitig sollte darauf fokusiert werden, Landing Pages und Salespages separat zu kreieren und E-Mail Automatisierungen einzusetzen.

Das Basissystem für grosse Weblösungen muss eingehend evaluiert werden. Gerne unterstütze ich Sie sowohl in der Evaluation wie auch in der Implementierung der vorgeschlagenen Systemen.

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